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Bärlauch

Habt ihr ihn auch schon gesehen?

Ich liebe dieses saftige Grün und diesen intensiven Geruch, wenn ich zu dieser Jahreszeit im Plänterwald spazieren gehe. Der Frühling wird eingeläutet. 

Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, um den derzeit austreibenden Bärlauch zu sammeln. Er ist ein prima Wildgemüse. Bärlauch ist verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch. Er sollte in erster Linie frisch konsumiert werden, getrocknet verliert er seine Wirkstoffe. Bärlauch ist sehr vielfältig und eine gute Eisenquelle. Wer einen Eisenmangel bzw. bei wem die Eisenaufnahme im Körper gestört ist, kann mit dieser Eisenpflanze dem Organismus die Eisenresorption erleichtern. Er ist dem Knoblauch an Wirkung überlegen und wirkt blutdrucksenkend, hilft zur Vorbeugung einer Gefäßverkalkung, ist ein Mittel zur Verhinderung von Arteriosklerose, aber auch bei Magen- und Darmproblemen und Bronchitis kann Bärlauch helfen. So magisch wie er riecht, hilft er auch. 

Die Bärlauchblätter kann man als Salat oder Suppe zubereiten. Man kann Bärlauchöl, Bärlauchwein, Bärlauchbutter, Bärlauchaufstrich oder Bärlauchsalz herstellen. 


Rezept Bärlauchsalz

  • Gleiche Teile Bärlauch und Salz bereitstellen
  • Bärlauch mit einem Messer fein hackenMit dem Salz im Mörser verreiben. Hier entsteht eine flüssige Masse.
  • Diese dünn auf Backpapier streichen und trocknen lassen.
  • Wenn die Bärlauchmasse trocken ist, nochmals mit dem Mörser zerreiben. 
  • Das Bärlauchsalz ist nun fertig. Es schmeckt stark nach Bärlauch und ist etwa ein Jahr haltbar. Es muss dunkel gelagert werden (Braunglas), damit es seine grüne Farbe erhält. 

Tipp: Nur bestes Salz verwenden (Meersalz, Steinsalz). Bei großen Mengen Bärlauch kann man auch den Mixer verwenden.

Aber Achtung, es besteht Verwechslungsgefahr mit dem giftigen Maiglöckchen. Also bitte vorher informieren! Bärlauchblätter riechen immer stark nach Knoblauch. 

Photo by Anna Auza on Unsplash, CC-Lizenz: CC

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